Forschungsmodul
Individuelle Forschungsarbeit

Das Fachgebiet Plastisches Gestalten forscht derzeit verstärkt zu Themen im Bereich alternative Betongussverfahren und im Bereich von Bauen mit Papier. Neben laufenden Seminaren sollen diese Schwerpunkte durch Forschungsmodule zu angrenzenden Themen vertieft werden und bieten die Möglichkeit für Studierende der Architektur an der Forschung des Fachgebietes Teil zu nehmen. Darüber hinaus ist es generell möglich, weitere Themen im Rahmen von Forschungsmodulen zu begleiten, die nicht mit dem Kern der Fachgebietsforschung zu tun haben.

FRAGESTELLUNG

Es ist eine Frage oder These zu definieren, die die Grundlage für einen individuellen TODO darstellt – den ROTE FADEN zur Bearbeitung des Forschungsmoduls bildet.

Im Zuge offiziellen Beantragung ist die allgemeine These oder Fragestellung früh zu formulieren und im ersten Termin der Rücksprache mit dem Fachgebiet (Betreuer) zu erörtern.
Eine intensive Auseinandersetzung mit dem selbstgewählten Thema wir vorausgesetzt. Die erste Einarbeitung in den Themenkomplex ist die Recherche (Literaturrecherche und Aneignung von Grundlagenwissen). In der weiteren Konkretisierung wäre das Ziel eine vergleichende und nachvollziehbare Analyse aufzustellen, die den eigenen Ansatz im Vergleich zum Stand der Technik, Stand des Wissens etc. beschreibt und einordnet.

GEFORDERTE LEISTUNGEN

Forschungsmodule am Fachgebiet Plastisches Gestalten gliedern sich immer in einen praktischen und einen theoretischen Teil. Die Studierenden fertigen Versuche oder experimentelle Arbeiten zum gestellten Thema an. Dabei bildet die praktische Auseinandersetzung eine Forschungsgrundlage im Sinne des „Research by Design“-Ansatzes: Eine Ausgangsthese wird in der Umsetzung überprüft und iterativ weiterentwickelt. Ein Dokumentation mit textlicher Aufarbeitung nach wissenschaftlichen Kriterien ist unumgänglich.

Praktischer Teil (Gewichtung ca. 60% bzw. ca. 3CP)

Handwerklich / ästhetisch / technisch / gestalterische Auseinandersetzung mit dem Thema in Experimenten, Versuchsaufbauten, Modellen, CAD-Zeichnungen, Skizzen.
Art und Umfang der Praktischen Arbeit sind in Rücksprache mit dem Fachgebiet zu klären!

Schriftlicher Teil (Gewichtung ca. 40% bzw. ca. 2CP)

  • Min. 15 Norm-Seiten á ca. 1500 Zeichen ohne Leerzeichen und Bilder
  • Min. 5 Literaturquellen
  • Bilder im Fließtext

Möglicher Aufbau:

1. Gliederung

2. Abstract

3. Problemstellung

4. Stand der Technik (Recherche)

5. Dokumentation des Praxisteils

6. Zusammenfassung / Offene Fragen für weitere Forschungsmodule

7. Literatur-, Internet- und Abbildungsverzeichnisse (Separat)