Im Bachelorstudiengang setzen sich die Studierenden mit den Themenkomplexen „Wahrnehmung des Wesentlichen“, „Kompositionssysteme“ und „Räumliche Darstellung“ in Form von Zeichnungen, räumlichen Skizzen und Modellen auseinander.

Mit den Aufgaben werden die Grundlagen des räumlichen Denkens vermittelt. Als Material für diese Übungen dient vornehmlich Ton, da er eine unmittelbare Umsetzung der Form ermöglicht und Veränderungen und Optimierungen erlaubt.

Bild: Fachgebiet Plastisches Gestalten

Formfindung

Formfindung ist ein Prozess der Abstraktion und Selektion. Sie schult das Bewusstsein für die Beziehung von Detail und Gesamtform.

Der Bachelorstudiengang ist so gegliedert, dass die Studierenden nach einer kurzen Einführung in Material und Arbeitsweise Aufgaben gestellt bekommen, die nur durch den Einsatz von Elementen des Entwerfens zu lösen sind. Es wird also nicht das Nachmachen, sondern das eigenständige Konzipieren erwartet. Das Pendant aus Zeichnung und Modell (das Herauslesen des Dreidimensionalen aus 2D-Zeichnungen) ist stets Teil der Bacheloraufgabe.