Plastisches Gestalten Intro

Plastisches Gestalten

Willkommen im Fachgebiet Plastisches Gestalten

Das Fachgebiet Plastisches Gestalten definiert Proportion, Dimension und Materialität – also haptisch-analoge Gestaltungsmittel, als grundlegende Instrumente des Architekten. Die Qualität des gebauten Raumes hängt unmittelbar mit den Eigenschaften der Masse zusammen, die ihn umfasst. Diese Symbiose zwischen Raum und Masse bildet den Kern von Lehre und Forschung des Fachgebiets. Materialbezogene Fragestellungen finden sich im Umgang mit Glas, Keramik und Bronze im Gestaltungsprozess, Kunsthandwerk bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Zudem führt das Fachgebiet Forschungskooperationen mit Ingenieurs und naturwissenschaftlichen Fachdisziplinen und arbeitet an architektonischen Gestaltungsfragen in Bezug auf Papierwerkstoffe.

Seit 2017 ist das Fachgebiet als Kooperationspartner im LOEWE Projekt BAMP! – Bauen mit Papier involviert, mit dem Ziel der Entwicklung von Baumaterialien und Bauweisen in Bezug auf Papier als Werkstoff.

Das Fachgebiet bietet ein breites Spektrum in der Lehre, welches von traditionell-künstlerischen Methoden im Bereich des Plastischen Gestaltens bis hin zur Darstellenden Geometrie und Ausstellungskonzeption und -gestaltung verläuft. Neben der Grundlagenlehre im Bereich des Semester 1–4 des Bachelor, entwickelt sich der Schwerpunkt der Anwendung der Grundlagenlehre im 5. Semester sowie im Masterstudium. Im Master liegt ein Focus auf die Einbindung von Studierenden der Architektur in Gestaltungsprojekte als Realisierungsprojekte in Kooperation mit lokalen Partnern. Hierfür werden Stegreif und Seminare als initiierende Impulse genutzt. Das lehrende Forschen, die Einbindung von Studierenden in inhaltliche Fragen der Gestaltung und der Auseinandersetzung mit Material und Raum (Bsp. Papierwerkstoffe) stellt eine wichtigen Prozess am Fachgebiet Plastisches Gestalten dar und wird über individuelle Forschungsmodule in Teilbereichen komplettiert.