SS13_PflichtfachB

Pflichtfach B SS 2013

Ganz schön falsch – Die Qualität des Fehlers

Betreuung

Informations- und Kommunikationstechnologie in der Architektur

Prof. Johann Eisele
Dr.-Ing. Mieke Pfarr-Harfst
Dipl.-Ing. Stefan Backes

Plastisches Gestalten

Prof. Ariel Auslender
Dipl.-Des. Frank Metzger

Zeichnen, Malen und Graphik

Akademische Rätin Dipl.-Ing. Hilde Diekamp
Klaus Meier

Termine

17.04. 12 Uhr — Ausgabe im großen Hörsaal

24.04. 12 Uhr — Input-Veranstaltung im großen Hörsaal

08.05. Korrektur 1

15.05. Korrektur 2

22.05. 10 Uhr — Zwischenabgabe auf der Empore (Galerie)

29.05. 12 Uhr — Feedback zur Zwischenabgabe im großen Hörsaal

05.06. Korrektur 3

12.06. Korrektur 4

19.06. Korrektur 5

26.06. Korrektur 6

03.07. Korrektur 7

10.07. Korrektur 8

17.07. Keine Veranstaltung

24.07. 10 Uhr — Abgabe im Pabst-Saal

Korrekturtermine

Mittwochs, 10:00 bis 12:00 Uhr:
Fachgebiet Zeichnen, Malen, Grafik und Fachgebiet Plastisches Gestalten (Ausnahme Plasten: 08.05., 13:00 bis 15:00 Uhr).

Mittwochs, 11:00 bis 13:00 Uhr:
Fachgebiet Informations- und Kommunikationstechnologie in der Architektur

Die Korrekturen finden an den Fachgebieten statt.

Bitte nehmt die Korrekturtermine (rechtzeitig) wahr.


Thema

Jeden Tag begegnen uns Fehler in allen möglichen Formen z. B. als Mängel, Schäden, Irrtümer, Missverständnisse, usw. Als Fehler wird gemeinhin eine Abweichung von einem gesetzten Idealzustand bezeichnet, etwas das meist unabsichtlich eine bestimmte Norm nicht erfüllt, ein Ziel nicht erreicht. Das heißt, dass ein Fehler erst durch seinen Kontext als solcher sichtbar wird.

Der Begriff des Fehlers hat meist eine negative Bedeutung. Doch jedes Scheitern, jede Abweichung bietet auch die Chance etwas neues zu entdecken, etwas, das abseits der ausgetretenen Pfade liegt. Die Voraussetzung hierfür ist jedoch die Bereitschaft den Fehler anders wahrzunehmen. Nicht als Störung, Hindernis oder Versagen, sondern als Angebot, Hinweis und Qualität.

„Aus Fehlern wird man klug“ heißt es. Deshalb gehen wir den Fehlern diesmal nicht aus dem Weg, sondern nehmen sie genau unter die Lupe und/oder produzieren selbst Fehler – um ihnen dann durch gezielten Einsatz eine Qualität / eine Aussage / einen Nutzen zu entlocken.

Methoden hierfür können z. B. sein: Übertreibung, Wiederholung, Verschiebung bzw. Herstellung eines neuen Kontextes, usw. Ausgangspunkt für die Arbeit sollten alltägliche Erfahrungen und Beobachtungen sein. Welchen Fehlern, Irrtümern, Missverständnissen, Täuschungen, Mängeln begegnet man im Alltag? Welche Dinge, Objekte, Werkzeuge erzeugen bei vermeintlich falscher Benutzung interessante, unerwartete Artefakte? Welche uns fehlerhaft erscheinenden Objekte und Zustände lassen sich produktiv umdeuten?


Abgabeleistungen

Zwischenabgabe am 22.05. (10 Uhr, Galerie)

Darstellung erster Projektideen auf ein bis zwei Seiten DIN A3 als Ausdruck und Pdf. Die Zwischenabgabe ist verpflichtend.

Endabgabe am 24.07. (10 Uhr, Pabst-Saal)

Art und Umfang der Abgabe sind projektabhängig.
Möglich sind z. B. zeichnerische/malerische Darstellungen, der Einsatz digitaler Medien und Techniken, Videos, Animationen, Aktionen, Fotografien, Collagen, Objekte, Installationen, …

Abgabe in analoger und digitaler Form (Pdf)
Hinzu kommt obligatorisch eine Skizzen- und Ideensammlung in Papierform (z. B. in Form eines Skizzenbuchs)

Die Leistung wird in einem der drei Fachgebiete erbracht. Die Benotung erfolgt in einem gemeinsamen Rundgang der FachgebietsmitarbeiterInnen

Es findet keine Präsentation durch die Studierenden statt

Begleitende Texte dürfen insgesamt nicht länger als 1.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) sein.

Bitte alle abgegebenen Materialien deutlich mit Namen und Matrikelnummer versehen

Benennung von Dateien:

Nachname_Vorname_Matrikelnummer.pdf

Dateigröße maximal 10 MB