Haus der Phantome

Laufende und abgeschlossene Projekte

Haus der Phantome
Seminar WS 07/08

…Sie gehen durch Wände. Sie machen es sich unter der Decke bequem. Sie laufen die Wand hoch. „Tote“ Ecken gibt es für sie nicht. Vielleicht leben sie auch in einer anderen Zeit und können uns zeigen, was einmal war oder was einst sein wird. (s. „Mars Chroniken, Die Begegnung“ von Ray Bradbury)

Wir werden den Phantomen Hüllen geben, damit sie für unser Auge sichtbar werden.
Auf diese Weise zeigen sie uns das Gebäude aus Ihrem Blickwinkel, vielleicht erzählen sie uns etwas von der Geschichte des Hauses. Ziel ist, dass wir durch sie das Haus mit neuen Augen sehen.



Aufgabe

Der Ort ist das Gebäude des FB 15 einschließlich der Außenbereiche.

Im ersten Teil des Seminars werden Situationen überlegt, an denen die Phantome sichtbar gemacht werden sollen. Dabei geht es vor allem darum, das Augenmerk auf räumliche Besonderheiten des Gebäudes zu richten und diesen durch figürliche Situationen eine eigene Interpretation zu geben. Die Ideen werden an Hand eines Modells (1:20) und perspektivischen Zeichnungen oder Fotomontagen visualisiert und im Rahmen einer Zwischenabgabe präsentiert.

Im 2. Teil des Seminars werden die Entwürfe (oder eine Auswahl) im Maßstab 1:1 realisiert. Zur Herstellung der Figuren werden die Seminarteilnehmer von Kollegen mit Gipsbinden abgeformt. Die so entstandenen Hüllen aus Gips werden nach dem Abnehmen vom Körper zu kompletten Figuren zusammengefügt und diese anschließend am vorgesehenen Ort im oder am Gebäude des FB 15 installiert.
Statik und Fluchtwege sind zu berücksichtigen.