Bildlabor

BildLabor

Das Aufspüren und urbar machen eigener Bildwelten,
Ideen und die Formfindung

Wahlfach Oberstufe + Master WS 09/10
Anerkennung: 4 CP
Ort: Seminarraum, Plastisches Gestalten

  • Kai Erlenkämper
  • Miriam Hamel
  • Kathrin Velte
  • Isabell Wieczorek

Termine:
Dienstags 14.00 – 18.00 Uhr

20.10.09 Ausgabe
27.10.09 Kolloquium / Bericht über erste Ansätze
03.11.09 Einzelgespräch
10.11.09 Einzelgespräch
17.11.09 Kolloquium
01.12.09 Exkursion
08.12.09 2001: Odyssee im Weltraum (Originaltitel: 2001: A Space Odyssey)

15.12.09 Einzelgespräch
12.01.10 Kolloquium / Testat
19.01.10 Einzelgespräch
26.01.10 Kolloquium
02.02.10 Abgabe

Betreuung
Prof. Ariel Auslender
Hyun-Mee Ahn, Dipl.-Des. Frank Metzger


Thema
Das Aufspüren und urbar machen eigener Bildwelten, Ideen und die Formfindung. Mit Hilfe des Sammelns verschiedenartiger Bildmaterialien, plastischer Fragmente wie Fundstücken und Skizzen aus dem Bereich der persönlichen Beobachtung und der subjektiven Schau nach innen, nähern wir uns den noch unbekannten eigenen Bildwelten an.


Ziel / Aufgabe
Verschaffen des Zugriffs auf derlei assoziatives Treibgut, Erforschen auf sein plastisches Potential hin und das Entwickeln eigenständiger Ideen für ein autonomes Objekt, eine Skulptur, Installation oder auch ein raumbezogenes Projekt für Innen- und/oder Außenraum.


Methode
Versuchsanordnung: Jeder Teilnehmer bekommt je ein Begriffspaar als Anlass, bzw. Ausgangspunkt,
zum Beispiel: „über drei Flächen / Fünfundvierzig Grad Blickwinkel“, „von der Ecke zur Fläche / elektrisch“, „gebohrt / abwesend“, „angelehnt / falsche Tatsache“, „auf der Linie / Antenne“, „geschichtet / Drei Uhr nachts“, „Grundfläche nicht größer als eigene Hand / Bänder“, (…)

1) Von den Begriffspaaren ausgehend werden alltägliche Wahr-nehmungen, Einflüsse und „Bezüge“ sensibilisiert. Jeder Mensch hat aufgrund seiner Sozialisation eine bestimmte, meist unterschwellig tätige, (ästhetische) Prägung. Bewußt-machung dieser Prägung.

2) SAMMELN

3) - Entzündung an Reibungsflächen – Entfaltung durch Widerstände – Wo die Begriffe aufhören und die Bilder beginnen

4) – Der übertragene Sinn – Schönheit durch Mehrdeutigkeit – Materie und Gedächtnis

5) Die Eindrücke und die gewonnenen Erkenntnisse werden zu Ideen für eine Skulptur, Installation, etc. entwickelt.


Abgabe
1) Die Sammlungen
2) Ideen für ein autonomes Objekt, eine Skulptur, Installation oder ein raumbezogenes Projekt in freier Form, Methode und Material: Collage, Plan, Modell, etc.
3) Digitale Präsentation der Arbeit (PDF)



Es empfiehlt sich
neben diesem Seminar auch am Seminar „low-tech & high-tech“ vom FG Plastisches Gestalten teilzunehmen, da sich die Schwerpunkte beider Seminare inhaltlich ergänzen: Bild Labor: Auf der Suche nach der eigenen Bildsprache, bzw. Schau nach innen / low-tech & high-tech: bewußtes Sehen und experimentieren mit Materialien. Mehr Informationen darüber … siehe Seminarbeschreibung http://www.plastik.architektur.tu-darmstadt.de/plastik/programm_plastik/intro.de.jsp


Downloads:

Bildlabor WS 09/10, 24.11.09.

low-tech & high-tech WS 09/10